Bauteileinsatz

© Foto Fraunhofer IMWS

Bauteile (hier ein Pkw-Frontendträger) könnten selbst Daten in den Materials Data Space einspeisen.

Im Bereich des Bauteileinsatzes sind sensorisch und adaptiv ausgestattete Bauteile in der Lage, während ihrer Lebensdauer wichtige Einflüsse zu protokollieren und in den Materials Data Space® zu speisen. Das können zum Beispiel Daten zum aktuellen Belastungszustand, zum Abnutzungs- oder Alterungszustand, zu Extrembelastungen und Überlastungsfällen oder zu externen Schädigungen (z.B. Impacts) sein. Hier richtet sich internes Feedback an das Gesamtsystem, in das das Bauteil integriert ist, und gibt dem System die Möglichkeit ggf. Betriebssituationen anzupassen oder zu vermeiden. Adaptive Bauteile können sich darüber hinaus aufgrund der eigenermittelten oder der vom Gesamtsystem signalisierten Belastungssituation anpassen und damit die Stabilität des Gesamtsystems erhöhen.

Durch den Zugriff auf die Bauteildaten im Materials Data Space® kann das Gesamtsystem externes Feedback an das Cyber-physikalische System geben und zum Beispiel externe Dienstleistungen steuern beziehungsweise abrufen, etwa Wartung, Austausch und Reparaturen zum technisch und ökonomisch sinnvollen Zeitpunkt oder am Ende der Nutzungsdauer über Re-Use, strategisches oder finales Recycling entscheiden.

Außerdem ist eine durchgängige Produktidentifizierung gegeben, die beispielsweise gewährleistet, dass das Bauteil sicher ist  (Originalbauteil) und regelgerecht verbaut wird, d. h. gesteuert und gesichert zum Beispiel in einer augmented reality für den Einbauvorgang.